Zur Navigation
Zum Inhalt
www.webdesing.zh.ch
www.webdesing.zh.ch

Drucken     Schrift vergr�ssern   Schrift verkleinern           
Home
Projekt Chance Sek
Agenda
Veranstaltungen
Befragung Lehrpersonen
Aus Ihrer Sicht
Zusammenfassung Website-Beiträge
News
Newsletter bestellen
Dokumente
Kontakt

Zusammenfassung Website-Beiträge


Zusammenfassung der Beiträge vom 1. April bis zum 31. Dezember 2009

Die Website des Projekts Chance Sek bot die Möglichkeit, Beobachtungen, Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge in die Diskussion einzubringen. In der Zeit zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2009 sind im elektronischen Briefkasten folgende Eingaben eingetroffen:

Eingaben aus dem „Briefkasten Lehrpersonen“

  • Die Bildungsstatistik verfügt derzeit nicht über Daten zu den Wechseln, die jeweils in einem Klassenzug im Verlauf von drei Jahren stattfinden. Diese Wechsel belasten sowohl die Klasse als auch die Lehrpersonen. Da ein Ziel des Projekts Chance Sek die Verbesserung der Durchlässigkeit ist, wäre es wichtig, diese Zahlen zu kennen. Diese Erhebung ist aber sehr komplex und kann zuverlässig nur durch die jeweiligen Klassenlehrpersonen gemacht werden. Es müssten wohl Stichproben gemacht werden.
  • Die Sekundarstufe I hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: Vielfalt der Modelle, für Individualisierung ungeeignete Lehrmittel, zunehmende Heterogenität, Mangel an Lehrpersonen, Schere zwischen Klassen- und Fachlehrpersonen, zu wenig Praxisbezug in der Lehrerausbildung. Mögliche Lösungswege wären: Abschaffung des Untergymnasiums, Schaffung eines Netzwerks für individualisierendes Unterrichtsmaterial, Reduktion des Pensums für Klassenlehrpersonen um drei bis vier Lektionen.
  • Die Organisation der Sekundarschule ist in den letzten Jahren durch den Einsatz vieler Teilzeitlehrpersonen und durch das Ausbildungsprofil der jungen Lehrkräfte, die aus der Pädagogischen Hochschule abgehen, sehr kompliziert und ineffizient geworden. Zudem werden die Schüler von zu vielen Lehrpersonen unterrichtet. Dadurch entstehen viele Probleme, auch im disziplinarischen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler sollten wieder von weniger Lehrkräften unterrichtet werden. Wichtig ist auch die Stärkung der Klassenlehrpersonen. Der Klasse als stabiler Rahmen und Ort der Vertrautheit muss mehr Bedeutung eingeräumt werden. Das kann nicht kostenneutral erreicht werden.
  • Die Motivation der Schüler/innen ist abhängig von Beziehung und Rahmenbedingungen. Viele sind am Ende der Schulzeit demotiviert, da sie die "Laborsituation" satt haben. Deshalb: Letzte Klasse der Sekundarstufe fakultativ machen, mehr Praxisbezug herstellen. Zudem: Leistungsklassen mit starker Durchlässigkeit, Jahrgangsklassen abschaffen, trotzdem ein Bezugslehrer als Anlaufperson, die bleibt.

Eingaben aus dem „Briefkasten Eltern“

  • Es scheint zurzeit noch wenig Klarheit darüber zu herrschen, wie in der Oberstufe mit legasthenischen Schülerinnen und Schüler umzugehen ist. Die Gymnasien sind da zum Teil einen Schritt voraus. Jeder einzelne Fall bringt einen grossen Aufwand an Gesprächen mit sich. Es wäre deshalb für Eltern, betroffene Jugendliche und sicher auch für die Lehrkräfte hilfreich, wenn diese Thematik auf kantonaler Ebene angegangen und einheitliche Standards für den Umgang in allen Fächern erarbeitet würden. Einzelne Oberstufen haben dies offenbar schon gemacht. Derartige Vorarbeiten sollten genutzt werden. Wäre dieses Erarbeiten von Grundlagen nicht ein Aufgabenfeld für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen?

Eingaben aus dem „Briefkasten andere“

  • Chance Sek darf keine Systemdiskussion sein, sonst lohnt sich der Aufwand nicht. Systemänderungen und Vereinheitlichungen allein haben noch nie zum Ziel geführt. Aber: Wenn die Sekundarschule einmal eine vertretbare Qualität erreicht hat, dann kann das System im Sinne einer Abrundung vereinheitlicht werden.
toptop

Eingaben zur Forumsveranstaltung in Volketswil (25. März 2009)


Frage 1:
Wie sieht für Sie das Modell einer Sekundarschule aus, in der sowohl die leistungsstarken als auch die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler optimal gefördert und gefordert werden können?

  • Diese Schule ist zum Teil alters- und niveaudurchmischt. Die Fremdsprachen aber finden in Jahrgangsklassen statt (oder in Gruppen, in denen die Lernenden in etwa gleich weit sind). Die Lehrperson ist Coach. Junglehrpersonen werden in den ersten zwei Jahren teilweise als Praktikantinnen bzw. als Praktikanten in den altersdurchmischten Gruppen eingesetzt. (Eingabe über Formular „Lehrpersonen“)


Frage 2:
Welche Angebote muss eine Sekundarschule bereitstellen und welche Leistungen muss sie erbringen, damit die leistungsschwächeren, die leistungsstarken und auch schulmüde Schülerinnen und Schüler optimal gefördert und gefordert werden?

  • Ein Lernbegleiter ist für eine Lerngruppe zuständig. Er beobachtet das Lernen der Schülerinnen und Schüler auch in Fächern, die er bzw. sie nicht selber unterrichtet. Von grosser Bedeutung ist das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler, weshalb die soziale Gruppe gestärkt werden muss. Die Schule muss individualisieren und durchlässig sein. Die Zusammenarbeit mit den Eltern muss stark, die Elterngespräche zielorientiert sein. Dafür brauchen die Lehrpersonen mehr Entlastung. (Eingabe über Formular „Lehrpersonen“)

Eingaben zur Forumsveranstaltung in Bülach (26. August 2009)


Frage 1:
Was macht Ihrer Meinung nach eine gut funktionierende Schul- und Lerngemeinschaft aus und wie kann diese in der Schule gefördert werden?

  • Durch klare Regeln, die auch durchgesetzt werden. Durch Lehrer mit klarem Führungsstil und einem strengeren Gesetz im Rücken! (Eingabe über Formular „Eltern“)


Frage 2:
Wo sehen Sie Ihren Beitrag zur Herstellung einer tragfähigen Schul- und Lerngemeinschaft und was erwarten Sie von den anderen Beteiligten?

  • In Elternteams und deren Vorständen wird viel Arbeit geleistet. Aber allzu häufig stimmt leider das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag nicht. (Eingabe über Formular „Eltern“)
toptop
zurück

Website-Beiträge Archiv

Datei : Beiträge Website 080912 bis 081110.pdf Grösse: 111 KB Beiträge Website 12.09.08 bis 10.11.08 (111 KB)
Datei : Beiträge Webseite 11. Nov 08 bis 31. Mrz 09.pdf Grösse: 124 KB Beiträge Website 11.11.08 bis 31.03.09 (124 KB)

Unser Newsletter

Das Projekt Chance Sek produziert regelmässig einen Newsletter, in dem die laufende Debatte abgebildet, Informationen vermittelt, die Beteiligten vorgestellt und wichtige Termine angekündigt werden.

bestellen
 
 
 
 
 

© Bildungsdirektion Kanton Zürich